Mein Jahresrückblick 2018

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Man sagt ja immer „Das nächste Jahr wird besser“. Das habe ich mir auf jeden Fall nach 2017 geschworen und eins kann ich mit Sicherheit sagen: 2018 war das Jahr, das für mich bis jetzt die meisten Veränderungen mit sich brachte und wahrscheinlich (m)einen Weg für die Zukunft eröffnet hat. 

Kurzfassung: Ich habe einen neuen Job angefangen sowie einen weiteren neuen Bildungsweg. Ich habe in diesem Jahr so viele Hochzeiten wie noch nie zuvor fotografiert und mir meinen Traum von einer zweiten – und besseren –  Vollformatkamera gegönnt. Der Sommer diesen Jahres war perfekt für viele Stunden in der Sonne mit meinen Freunden. Das wichtigste kommt aber noch: Schon zu Beginn des Jahres habe ich das Projekt einzig-art-ICH ins Leben gerufen. Warum? Weil das Jahr 2017 für mich das schwerste überhaupt war. Weil meine beste Freundin fast ums Leben gekommen ist und sich durch ihren Unfall nicht nur bei ihr, sondern sich auch bei mir sehr viel verändert hat. Das Projekt sollte ihr – und vielen anderen – zeigen, dass man auch schön sein kann, wenn man nicht der Norm der Gesellschaft entspricht. Ich hätte niemals gedacht, dass sich innerhalb eines Jahres solch Community entwickeln könnte und tatsächlich Freundschaften entstehen. Wie es weiter geht möchte ich euch zum Ende hin berichten, aber jetzt starten wir erst einmal mit dem Jahr 2018 und meinen Highlights.

JANUAR

Das Jahr startete wie das letzte – zusammen mit Julia und einem Fotoshooting für ihre Kooperationspartner. Im letzten Jahr waren es Hunke Möller, Adidas und Under Armour und dieses Jahr unter anderem Foodspring, Otto, Mc Fit und die AOK. Das Highlight des Monats war allerdings das Shooting mit Chantal. Sie war die erste, die für das Projekt einzig-art-ICH vor meiner Kamera stand. Startschuss! Das Konzept war damals folgendes: Fotos machen vor einem schwarzen Hintergrund und hauptsächlich Portraits + erzählen der Geschichten von den einzelnen Teilnehmern.

FEBRUAR

So richtig, richtig los ging das Projekt allerdings erst mit dem Fotoshooting von Adriane und Leona. Adriane, der Auslöser meiner Idee und Leona, die dieselben Narben wie Adriane hat und die selbe Operation durchlebte. Mittlerweile sind wir 3 sehr gute Freundinnen geworden und führen das Projekt gemeinsam. Das hätte ich niemals erwartet! Ein paar wenige Home-Shootings hatte ich auch, ansonsten war es eher ruhiger.  

MÄRZ

Das nächste Shooting für’s Projekt hatte ich mit Nicole, die extra aus Göttingen her gefahren kam sowie Bella. Außerdem hatte ich in diesem Monat noch ein paar weitere Home-Shootings. Das Wetter bot sich einfach perfekt an!

APRIL

Im April kam endlich der Frühling und Isabell stand für das Projekt vor meiner Kamera. Außerdem fotografierte ich Luisa für die Publikation ihres ersten Buches. Das Fotoshooting für’s Projekt mit Bibi, Julia und Eva war das erste große, welches ich dann außerhalb meiner Wohnung hatte – in einer alten Apotheke in Wuppertal. Ein Traum von Location! Als kleines i-Tüpfelchen war dann da noch mein Besuch bei „Tier- und Naturschutzverein Niederberg e.V.“. Ich bot mich an, um ein paar Fotos der zu vermittelten Tiere zu machen. Ich hätte am liebsten selbst alle mitgenommen!

MAI

Der Sommer versprach schön zu werden, denn das Wetter war auch schon im Mai perfekt. Die nächsten Shootings für das Projekt hatte ich mit Franni, Sandra und Nadine sowie zum Ende des Monats hin mit Vanessa und Samuel. Außerdem – das war wirklich das absolute Highlight des Monats – haben wir uns in kleinem Teilnehmerkreis das erste Mal als Projekt getroffen. Der Startschuss für alles, was darauf folgte! Ich hatte tolle Paare vor meiner Kamera sowie Hochzeiten. Alles in allem ein absolut gelungener Monat!

JUNI

Auch der Juni war ein absoluter Erfolg. Die nächsten Shootings für das Projekt hatte ich mit Lena, Sima und Kimi. Außerdem standen wieder einige Paare vor meiner Kamera und die Hochzeitssaison war im vollen Gange. Ich war ständig unterwegs, aber habe die Zeit wirklich genossen und sehr viele neue Leute kennengelernt.

 JULI

Im Juli bekam ich Besuch von Julia, die über 2 Stunden aus Marnheim her gefahren ist, nur um für das Projekt vor meiner Kamera zu stehen. Jessica und Vanessa standen auch vor meiner Kamera und erzählten ihre Geschichten und außerdem stand das zweite Treffen der Teilnehmer auf dem Plan. Diesmal waren wir doppelt so viele Leute <3 Anfang Juli durfte ich eine weitere wundervolle Hochzeiten fotografieren und gegen Ende zwei zuckersüße Babybäuche.

AUGUST

Im August stand Suzana vor meiner Kamera für das Projekt, gefolgt Nathalia mit ihrer Tochter Leonie sowie Marina und Kimi. Die Hochzeitssaison war natürlich auch im vollen Gange und eine war schöner, als die andere.   

SEPTEMBER

Denise war die erste, die im September von mir für das Projekt fotografiert wurde, dicht gefolgt Tamara. Das Highlight des Monats war aber definitiv das Shooting von Adriane und mir, zusammen mit der Lokalzeit des WDR. Wir wurden dort mit der Kamera begleitet und der erste TV-Beitrag über uns und das Projekt ging viral. Für uns absolutes Neuland und eine unglaubliche Ehre! Am Ende des Monats haben wir uns dann wieder mit dem Projekt getroffen – diesmal auf der Reha Care Düsseldorf. 

OKTOBER

Anfang Oktober habe ich die letzte Hochzeit fotografiert. Der Zeitpunkt war perfekt, denn mit dieser startete für mich auch ein anderer großer Abschnitt auf den ich wahrscheinlich im nächsten Jahr etwas näher eingehen werde. Zusätzlich durfte ich für das Projekt wieder ganz tolle Menschen fotografieren, nämlich Melissa und ihren Tiger Julius sowie Elisa, mit der Adriane, Kimi und ich in Münster waren. Allgemein war der Oktober ein perfekter Monat zum fotografieren! Ein weiterer TV Beitrag über unser Projekt sollte veröffentlicht werden und nicht nur das: ich war außerdem zu Gast beim WDR bei der Sendung „Hier und Heute“ mit Stefan Pinnow. Für mich mit das Highlight des ganzen Jahres! Ich durfte dort von der Geschichte unseres Projekts erzählen. Es war unglaublich schön! Außerdem  erschien am Ende des Monats dann unser Beitrag auf SAT 1.

NOVEMBER

Die Kundenshootings ließen langsam nach, da ich leider keine Zeit mehr hatte größere Aufträge anzunehmen, aber dafür war das Projekt im vollen Gange und in diesem Monat standen Celine, Jana sowie Katja und Philipp vor meiner Kamera. Das Highlight des Monats war dann wieder das Projekt-Treffen am Ende des Monats. Diesmal waren 25 Leute dabei und wir haben ein paar schöne gemeinsame Stunden verbracht und das Jahr Revúe passieren lassen.

DEZEMBER

Vor der Kamera war es ruhig. Bis auf ein Shooting mit 3 weiteren Teilnehmer für das Projekt und ein paar kleinen Shootings, habe ich nicht viel gemacht. Naja, was heißt nicht viel: Hinter den Kulissen war einiges los. Wir waren Teil des Weihnachtsmarkt vom Gebrauchtwarenhaus Velbert zu Beginn des Monats und hatten dort einen eigenen Stand. Außerdem ist viel im Umschwung bei „einzig-art-ICH„. Wir verändern im neuen Jahr das Konzept und vor allem auch den Namen. Außerdem planen wir ein Event für den 11. Mai 2019 in Wuppertal (alle schon einmal fest in den Kalender eintragen) und sind dabei uns richtig aufzustellen. Ich bin mir sicher, dass 2018 erst der Anfang war!

Mein Motto ist immer „The best is yet to come“ und ich freue mich sehr auf das neue Jahr, denn dieses war schon unglaublich schön und wenn das beste sogar noch kommt, dann kann ich es wirklich kaum erwarten!

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